Südafrika 2025


Reisebericht und Bildgallerie 17.10 - 12.11.2025

Südafrika - vielfältige, natürliche Schönheit

Familienreise mit 14 Personen und zwei Kleinbussen 

Ankunft in Johannesburg Flughafen, Freitag 17.10.2025, Fahrt zum Hotel in Pretoria.

Auf dem Programm steht für den nächsten Tag eine Ausfahrt zur Cullinan Diamantenmine und ein Besuch bei den Pretoria Parlamentsgebäuden, sowie ein Besuch der "ehemaligen" Jaunich Wohnadresse in der Tambotie Avenue, Val de Grace in Pretoria.

Sonntag, 19.10.2025 geht's los in Richtung Nordosten zum Krügerpark.

Abflug Frankfurt 
16.10.2025

Ankunft JHB Flughafen 
17.10.2025

Abends alle zusammen in der Hotel SKY Bar

Aus Zürich kommend, jetzt beim Einsteigen in den Condor-Flug ab Frankfurt.

Aus der Schweiz sind alle morgens in Johannesburg angekommen und haben das Hotel "klar gemacht". Am Nachmittag ist der Rest der Gruppe aus Deutschland und Österreich angekommen. Die Mietfahrzeuge abholen, sowie die Fahrt zum Hotel in Pretoria verlief problemlos.

Nach dem langen Flug aus Europa haben wir uns im obersten Stock den Hotels gestärkt und etwas ausgeruht. 

Am Pool,

mit schöner Aussicht auf die Stadt Pretoria.

Gauteng - Johannesburg / Pretoria

Gauteng ist eine Provinz im Norden Südafrikas, deren Gebiet im Wesentlichen durch 2 der grössten Städte des Landes bestimmt wird, Pretoria und Johannesburg.

Regionale Information

Nach der Parlamentswahl von 1994 gab man der neuen Provinz zunächst den Namen Pretoria-Witwatersrand-Vereeniging (PWV). Im Dezember 1994 wurde der Name informell in Gauteng abgeändert. Im Jahre 1995 erfolgte die verbindliche Umbenennung von Pretoria-Witwatersrand-Vereeniging in Gauteng. 

gauteng & gold nugget
Gauteng ist die grösste Region für Goldabbau in Südafrika

Gauteng hat eine Fläche von 18'000 km². Das entspricht etwa 1,5 % der Landfläche Südafrikas. Gauteng ist damit die flächenmäßig kleinste Provinz Südafrikas. Die Provinz ist jedoch dicht bevölkert. 2011 lebten dort rund 12 Millionen Menschen, beinahe ein Viertel der gesamten Bevölkerung Südafrikas. Gauteng ist die Provinz mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs. Allein zwischen 1996 und 2001 nahm die Zahl der Einwohner um mehr als 20 % zu. Durch anhaltendes Bevölkerungswachstum hat Gauteng die Provinz KwaZulu-Natal als einwohnerreichste Provinz abgelöst. Trotz seiner geringen Fläche ist Gauteng das wirtschaftliche Zentrum Südafrikas; hier werden 34 % des südafrikanischen und 10 % des Bruttoinlandsprodukts ganz Afrikas erwirtschaftet.

Pretoria mit dem Voortrekkerdenkmal für die holländischen Siedler im 19. Jahrhundert und dem Krugerhaus, in dem der Präsident Paul Kruger im vorletzten Jahrhundert lebte, ist de facto die Hauptstadt Südafrikas.
In Johannesburg gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die mit dem Kampf des Landes gegen die Rassentrennung im 20. Jahrhundert zusammenhängen, darunter das Apartheid Museum. Das Wort Gauteng stammt aus dem Sesotho und bedeutet „Ort des Goldes“, wobei der Wortteil gauta selbst vom niederländischen Wort goud, Gold, abgeleitet ist. Der Name bezieht sich auf die frühere Bedeutung des Gebiets im Goldbergbau.

Ausfahrt Cullinan Mine am 18.10.2025

Wir besuchen die Diamantenmine CULLINAN, ca. 1 Autostunde östlich Pretoria. Ein grosses Loch, grösser als das bekannte Big Hole in Kimberley / Südafrika.
Man sagt nicht umsonst - Diamants are the girls best friends.
Der Verkauf von Diamanten im "Shop" ist ebenfalls möglich.

Ausflug zur Cullinan Diamanten Mine mit 
detaillierter Führung durch das Minen-Areal

In Pretoria Parlamentsgebäude und Tambotie Avenue (Jaunich Wohnsitz) angeschaut

Cullinan Diamanten Mine

Eine interessante, ausführliche Führung durch das Minenareal. Etwas trübes Wetter - schon ungewöhnlich um diese Jahreszeit.

pretoria und die parlamentsgebäude

Sonnenuntergang und Jacaranda Bäume - leider ohne Sonnenschein. Die Schwestern vor ihrer ehemaligen Residenz.

Wir fahren nach Nordosten zum Krügerpark

Übersicht unserer Reisepunkte und erste Reisestrecke in den Krügerpark.

Unser highway to hell
Ca. 10 km schlimmste Strasse - eher ein "Rumpelweg

Nach einem frühen und ausgiebigen Frühstück im Hotel in Pretoria ging es am 19.10.2025 auf Fahrt (ca. 450 km) nach Nordosten zum Krügerpark - zur SABIE RIVER BUSH LODGE. Die Abfahrt hatte sich morgens, nach ärztlichem Rat und Tat etwas verzögert. Mussten noch ein paar Medikament gegen Magenverstimmung und Mückenstiche eingekauft werden - aber dann ging es los. 

Die Fahrt verlief fast problemlos - genügend Raststätten zum Tanken und Essen waren vorhanden, aber Schreck lass nach - alles lief gut, bis auf einmal - Da war eine ca, 10 km lange Strecke, die von grossen Erztransport-Lastwagen völlig zerfahren war. Es war kaum ein Durchkommen - Löcher, Rinnen,etc.. alles was eine "zerschundene" Strasse zu bieten hat - ohne Anschein einer Absicht zur Reparatur. 

Als wir diese Strecke hinter uns hatten, war unsere Fahrerin Lisa fast so "kaputt" wie die Strasse. Der Rest der Strecke bis zur Lodge verlief problemlos.

Krügerpark & Sabie River Bush Lodge
(19. - 22.10.2025)

Die Lodge sauber und organisiert

Gute Unterkünfte und gute Verpflegung

Am späten Nachmittag sind wir an der Sabie River Bush Lodge angekommen und hatten unsere erste Safari verpasst. Wir waren alle sehr von der Lodge beeindruckt, aber auch von der langen Anfahrt geschlaucht. Die Lodge mit ihren Unterkünften von Hütten und Comfort-Zelten liegt direkt am Sabie Fluss - wir haben Vollpension mit Essen gebucht. Der Sabie Fluss ist der Grenzfluss zum Krügerpark. Von da aus hat uns immer wieder ein Elefant und Flusspferd (Hippo) zum abendlichen Fressen und Trinken besucht.

elefanten

Der Krüger-Nationalpark (englisch Kruger National Park) ist das größte Wildschutzgebiet Südafrikas. Er liegt im Nordosten des Landes in der Landschaft des Lowveld auf dem Gebiet der Provinz Limpopo sowie des östlichen Abschnitts von Mpumalanga. Das Schutzgebiet wurde am 26. März 1898 unter dem Präsidenten Paul Kruger als Sabie Game Reserve zum Schutz der Wildnis gegründet. 1926 erhielt das Gebiet den Status Nationalpark und wurde in seinen heutigen Namen umbenannt.

Im Park leben 150 Säugetierarten inklusive der „Big Five“, außerdem etwa 500 Vogelarten und 120 Reptilienarten, 50 Fischarten und 30 Amphibinenarten. Die traditionelle Aufzählung der „Großen Fünf“ Tierarten (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Leopard) bezog sich vor allem auf die Wünsche der dazu angereisten Jäger. Der Kruger-Nationalpark ist mit gut 19'000 km² zwar eines der größten Schutzgebiete Afrikas, doch in der Trockenzeit wandert das Wild seit jeher zu großen Teilen in die Gebiete, die im Westen an den Park angrenzen. 1961 wurde die Westseite komplett eingezäunt und 1975 wurde das gleiche an der Ostseite durchgesetzt, was die Wanderbewegungen der Großtiere in und aus dem Park heraus verhinderte.

Heute liegen im Westen etliche Privat-Schutzgebiete, deren Zäune zum Krugerpark vielfach entfernt wurden und den Tieren, zumindest innerhalb dieser geschützten Areale, ungehinderte Bewegungen über die Grenzen hinweg ermöglicht haben. Im Nordosten des Kruger-Nationalparks wurden die Zäune an der Grenze zu Mosambik ebenfalls entfernt, um Wildbewegungen bis in den angrenzenden Limpopo-Nationalpark von Mosambik zu ermöglichen.

Game Drives

Montag früh um 6h - die erste Fahrt (Pirsch) in den afrikanischen Busch

out of africa
Man lässt es sich gut gehen ... im Bush

  • Morgens früh ist immer eine gute Zeit um Raubtiere zu beobachten, die in der letzten Nacht Tiere erlegt haben - dazu muss man morgens früh um 5-6h vor Ort sein. Nachher wird es zu heiss und die Tiere "verziehen" sich in den Schatten.

  • Die Beste Zeit zur Tierbeobachtung ist auch abends vor Sonnenuntergang - zwischen 18 und 19h - um 18:30h wird es meist schon dunkel. Die Tiere kommen an die Wasserstellen, um ihren Durst nach einem heissen Tag, vor der Nachtruhe zu stillen.
  • Die nächsten zwei Tage haben wir einmal eine Ganztagestour (mit Frühstück & Mittag) draussen in der Natur, sowie eine Morgen- & Abendsafari unternommen. Jeden Tag auf Tour und dabei viele Tiere und Eindrücke gewonnen - wirklich einmalige Zeit.

Nur mit "Game-Rangern" und entsprechend hohen geländegängigen Fahrzeugen ist es möglich so viele Tiere in so kurzer Zeit zu sehen. Die "Guides" sind mit Funkgeräten verbunden und informieren sich untereinander was, wo zu sehen ist - natürlich sind sie interessiert ihren Touristen möglichst viel zu zeigen - das gibt hoffentlich ein gutes Trinkgeld.

Ausflug

Ausflug zu den Three Rondavels, Potholes und God's Window

blyde river canyon
Neue Landschaft am Park

Am 3. Tag unseres Aufenthalts in der Sabie River Bush Lodge, haben wir mit unseren Mietfahrzeugen einen Ausflug zu dem nahe gelegenen Blyde River Canyon unternommen. Das ist ein 26 Kilometer langer, bis zu 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon. Er befindet sich an der Panorama Route nordöstlich von Johannesburg und gilt als eines der grossen Naturwunder Afrikas. Durch den Blyde River Canyon, der an den Bourke’s Luck Potholes genannten Strudellöchern beginnt, fließt der Fluss Blyde River. Ganz bekannt sind die "Three Rondavels", "God's Window" und die "Potholes".

God's Window

God's Window ist eine Aussichtsebene am Rande des "Highveld", die Hochebene auf der Johannesburg und Pretoria liegen. Von God's Window sieht man in das 700m tiefer liegende "Lowveld", dass auch als Savanne bezeichnet werden kann, zu der z.B. der Krügerpark gehört. Beeindruckend ist die Sicht nach "unten" an der Abbruchkante.

Bourke Luck Potholes

Die Bourke’s Luck Potholes befinden sich an der Einmündung des Treur River in den Blyde River. Dieser ist durch die Erosion des fließenden Wassers im roten Sandstein ein Canyon entstanden, der in den Blyde River Canyon übergeht. Durch weitere Auswaschungen, insbesondere durch die Bewegung von Steinen in Strudeln, sind tiefe Strudellöcher und Kessel in das Felsgestein geschliffen worden.

Three Rondavels

Ein von zahlreichen Touristen besuchter Punkt des Canyons sind die drei Rondavels, gewaltige, runde Felsen, die an die runden Hütten der Einheimischen erinnern. 

Ein Phänomen der Erosion am Blyde River Canyon.


Mit etwas Wehmut verlassen wir die Region Krügerpark - obwohl wir nur einen kleinen Teil im südlichen Bereich besucht haben, sind unsere Beobachtungen auf den Safari's sehr erfolgreich gewesen - bis auf Löwen (leider nur in der Ferne) haben wir viele Tiere gesehen - es hat sich gelohnt.

Wir fahren weiter zum Königreich Eswantini

Hilton Hotel in Mbabane (Eswantini) - 23.10.2025

Wir verlassen die Sabie River Bush Lodge gleich nach dem Frühstück und machen uns auf dem Weg zur nächsten Lodge - Manyoni Game Reserve - mit einem Zwischenstop (1 Nacht) im Hilton Mbabane. 
Vor uns liegt eine 4-5 stündige Fahrt mit Grenzüberschreitung in das Königreich Eswantini (früher Swaziland). Erfahrungsgemäss dauern die Grenzübertritte in Afrika etwas länger - zudem hatten wir eine Person nur mit Visa für Südafrika dabei - wir haben umsichtig gehandelt. 

Hilton Hotel in Mbabane
Luxus pur - Weltstandard im ärmsten Land der Welt

Nach erfolgreichem Grenzübertritt sind wir am Nachmittag im Hilton Hotel in Mbabane, der Hauptstadt von Eswantini, als Zwischenstation angekommen. Ein Luxushotel mit vielen Konferenz Teilnehmern verschiedener Regionen - nur gehobenes "Klientel" im Hotel. Wie schon vorher erfahren, sind die Hotels voll auf Touristen eingestellt. Das Verteilen unserer 14 Personen auf die entsprechenden Zimmer verlief effizient und reibungslos. Zum "Ausgleich" haben wir uns an der Poolbar einen - oder zwei - Drinks gegönnt. Ein Spitzenhotel im europäischen Preisniveau mit ausgezeichneter Verpflegung. 

auf dem land in eswantini
Verstreute Hütten - ein krasser Gegensatz zur Hauptstadt

Am nächsten Tag ging's gleich weiter. Auf zur nächsten Lodge. Die Fahrt von Mbabane zum Manyoni Game Reserve führt uns durch den Süden von Eswantini (Swaziland). Angeblich das ärmste Land der Welt - das hat uns etwas gewundert, angesichts der Gebäude und dem Luxus in Mbabane der Hauptstadt, so wie diese sich präsentiert. Unterwegs, auf dem Land,  sieht man schon die verstreuten Hütten und Häuser. Aber der Anschein nach totaler Armut haben wir bei der Durchfahrt so nicht gesehen.

Auf jeden Fall besteht zwischen Stadt und Land ein krasser Gegensatz.

Wir fahren zum Manyoni Game Reserve

Manyoni Private Game Reserve
(24. - 26.10.2025)

Das Manyoni Game Reserve liegt im Nordosten Südafrikas im Gebiet KwaZulu-Natal nahe der Ostküste am indischen Ozean und ist heute ein privat geführtes Wildreservat. Früher bekannt als Zululand Rhino Reserve, ist es ein „Big Five“-Schutzgebiet im Nordosten von KwaZulu-Natal, Südafrika.
Es umfasst eine Fläche von 23.000 ha (230 km
2
) innerhalb des Vegetationstyps Mkuze Valley Lowveld, eine Art hügelige Savannenlandschaft. 
Gegründet wurde das Schutzgebiet aus 17 privaten Rinderfarmen im Jahr 2004. Als "Big 5" bekanntes Reservat birgt es eine Vielzahl veschiedener Tierarten. Bekannt ist es ebenfalls für die aussergewöhnlichen Landschaften, sowie die Anstrengungen für den Wildtierschutz.

Anfahrt Buffalo Hills Lodge

Die Anfahrt zur Buffalo Hills Lodge im Manyoni Game Reserve dauerte gute 3 Stunden von Mbabane - verlief problemlos, auch mit dem Grenzübergang von Eswantini nach Südafrika.

einkaufen in mkuze
Alkoholische Getränke für uns in der Lodge

Wir haben auf dem Weg noch in Mkuze eingekauft.

Besonders alkoholische Getränke stehen in der Buffalo Lodge nicht zur Verfügung. 
Schon etwas gewöhnungsbedürftig, der Einkaufsladen mit viel "Dreck" ausserhalb - aber innen...ganz sauber und top eingerichtet. 

EINE NEUE ERFAHRUNG,

Ankunft an der Buffalo Hills Lodge

buffalo hill lodge
Wunderbar gelegen - auf dem Hügel mit Wasserloch für Tiere

Nachdem "ordentlich" viel Alkoholisches in Mkuze eingekauft wurde, sind wir zur Lodge den Hügel hoch gefahren.

Die Lodge ist sehr beeindruckend gelegen mit einer Wasserstelle quasi direkt vor der Haustür - Tiere kommen dort zu jeder Tageszeit trinken.

Trotzdem waren wir etwas enttäuscht. Die Organisation durch die "Lodge Managerin" war "dürftig" - Andreas, unser Sohn, mit über 180 cm Grösse sollte mit im Zimmer der Eltern im Kinderbett schlafen - das obwohl noch ein Zimmer gebucht und vorhanden war...naja...

Game Drives

Abends ging es schon los auf die "Pirsch" - die nächsten Tage weiter so 

Es waren erlebnisreiche 2 Tage (3 Nächte) - jede Menge Essen (Fleisch) - selbst gebraten am Abend (Braai). Super "Gamedriver" gehabt - sein Name "Reto" ...aus seiner Sprache Nord-Sotho - den Namen gibt es viel in der Schweiz. Man hat kaum Fahrzeuge anderer Lodges getroffen, ausser bei dem "Geparden-Kill" da haben sich viele Autos getroffen. Das gesamte Manyoni Game-Reserve ist durch den Zusammenschluss mehrerer "Cattle Farms" zu einer beachtlichen Grösse von 230 km2 angewachsen. Die Lodge hat eine einmalige Lage. Am Ende ist etwas Unmut durch die mangelhafte Organisation und Kommunikation der Managerin entstanden - aber Alles in Allem eine sehr gute Zeit. Zusammen mit dem Krügerpark haben wir ganz viele Wildtiere gesehen.

Wir fahren nach St. Lucia an den indischen Ozean

St. Lucia (iSimangaliso-Wetland-Park)
(26. - 27.10.2025)

Der iSimangaliso Wetland Park (bis Oktober 2007 Greater St. Lucia Wetlands Park) ist ein Schutzgebiet an der Ostküste der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Mit einer Fläche von 1300 km2 ist er das zweitgrößte Schutzgebiet Südafrikas nach dem Kruger-Nationalpark.Der Eingang zum Park befindet sich nahe der Kleinstadt St. Lucia.
Das Schutzgebiet umfasst die Feucht- und Küstengebiete von Mapelane im Süden bis hinauf zur Sodwana-Bucht im Norden und besteht aus vielen kleinen Schutzgebieten mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Im Norden liegen die Mkuze-Sümpfe, während sich im Westen trockene Dornensavannen befinden.

Im Zentrum des Parks befindet sich der St. Lucia See, der nach dem der Park benannt wurde. Mit einer Länge von 40 Kilometern und einer Breite von bis zu 21 Kilometern beträgt seine Fläche rund 800 km²; damit ist er der größte See Südafrikas. In dem 200 Kilometer langen Küstenstreifen finden sich die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. In den Feuchtgebieten leben die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas. In den Savannen im Westen leben Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden. Zwischen den Seen und Sümpfen brüten Reiher, Pelikane und Störche. Der Park verfügt über die höchste Dichte an Amphibien, darunter viele geschützte Arten. Außerdem kann man auf dem Meer Buckelwale sehen. Im Jahr 2004 wurde die Mündung des Feuchtgebietes durch eine Sanddüne gesperrt, um eine Ölpest nach der Havarie des Frachters Jolly Rubino abzuwehren. Seitdem ist der Wasserspiegel erheblich unter Meeresniveau gesunken, so dass die Maßnahme noch nicht rückgängig gemacht werden konnte.

auf und an der beach
Für Touristen - leider ohne Strandleben.

Wir gehen nach Ankunft und Bezug der Zimmer in der Lodge gleich zur Beach an den indischen Ozean...ca. 300m vom Gästehaus entfernt. Strömungsbedingt ist das Wasser zu dieser Jahreszeit immer noch kühl - gegen Ende des Jahres ändert sich die Strömung und wärmeres Wasser fliesst von Norden heran. Interessant waren überall schwarze Stellen in dem Sand vorhanden. Angeblich kommt das von Gesteinsauswaschungen aus den Drakensbergen und enthält Titan, Zirkonium, Thorium und seltene Erden.

Rückblick

Bis 2007 hiess das Schutzgebiet Greater St. Lucia Wetlands Park. Seit November 2007 wird er iSimangaliso Wetland Park genannt. isimangaliso bedeutet „Wunder und verweist auf ein Zulu-Sprichwort über Ujeqe, einem Hofbeamten des Zulu-König Shaka: Ubone isimanga esabonwa uJeqe kwelama Thonga. Wenn Du Wunder gesehen hast, dann hast Du dasselbe gesehen wie Ujeqe in Thonga". Thonga oder Tongaland ist ein historischer Name für die Region Maputaland, zu der der Park gehört.

Flusspferde (Hippo)
Die sind nachts im Ort unterwegs - das Gras ist wohl schmackhafter

St. Lucia ist unsere letzte Station im Osten Südafrikas - am indischen Ozean. Nur 300m zum Strand und 1 km zu der Lagune bzw. Sümpfen in denen sich Flusspferde, Krokodile und andere Wassertiere neben vielen Vögeln und Amphibien tummeln. Das gesamte Sumpf-Gebiet umfasst insgesamt mehr als 3000 Quadratkilometer, ca. 1/6 der Grösse vom Krügerpark - eine beachtliche Grösse - ist es doch der zweitgrösste Naturpark Südafrikas.

Wir haben ein Gästehaus mit vielen Komfortzimmern gebucht - mit unserer Gruppe füllen wir die einzelnen Unterkünfte fast immer vollständig - so auch dieses Mal. 

Achtung nachts kommen die Flusspferde aus dem Sumpf in den Ort um zu grasen - es ist immer grüner auf der anderen Seite. Übrigens werden die meisten Menschen in Afrika von Flusspferden getötet...der Koloss schafft 30 km/h.

Bootsausflug

Am frühen Nachmittag werden wir zur Bootstour auf der Lagune abgeholt

Wir haben für den ersten Nachmittag eine Bootsfahrt auf der Lagune gebucht und werden mit dem Geländefahrzeug abgeholt. Die Lagune ist bekannt für seine Artenvielfalt und die Anzahl von Hippos, Krokodilen und vielen anderen Amphibien neben einer Vielzahl von Vögeln.
Der Bootsführer, ein selbstständiger Biologe, hat sehr viel Details erzählt - eine beeindruckende Bootsfahrt.

Schade - wir verlassen St. Lucia nach einer Nacht - es gäbe noch so viel mehr zu sehen und zu erleben.

Die Kap ruft - wir ziehen weiter nach Kapstadt. 

Bislang war es eine sehr beeindruckende Reise mit Besuchen auf der Diamantenmine in Cullinan, Safaries im Krügerpark mit Abstecher zu den Sehenswürdigkeiten des Blyde River Canyon's, weiter zum privaten Manyoni Wildreservat zur Buffalo Hills Lodge mit Safaris dort und jetzt die St. Lucia Sümpfe.

Wir fliegen nach Kapstadt

warten auf abflug in durban
Wie auf allen Flughäfen - viel warten

Nach ca. 3 stündiger Fahrt und problemloser Abgabe der Mietfahrzeuge haben wir uns am Terminal in Durban gesammelt und auf den Flug nach Kapstadt vorbereitet. Der Flug war günstig (70€), pünktlich mit ausserordentlich effizienten Ein- und Aussteige Verfahren.


Kapstadt (Cape Town)

(27.10. - 2.11.2025)

Kapstadt (englisch Cape Town, afrikaans Kaapstad, isiXhosa iKapa) ist eine der größten Städte Südafrikas. Seit 2004 beherbergt sie den ausschließlichen Sitz des südafrikanischen Parlaments. Kapstadt ist die Hauptstadt der Provinz Westkap und der Kernort der City of Cape Town Metropolitan Municipality, die Metropolgemeinde um Kapstadt. Als von der Statistik erfasster Ort (Main Place) hatte Kapstadt im Jahr 2011 geschätzte 400'000 Einwohner.

Seinen Namen erhielt Kapstadt nach dem Kap der Guten Hoffnung, das etwa 45 Kilometer südlicher liegt. Um das Kap mit felsigen Untiefen gibt es starke Winde und widrige Meeresströmungen; es war eine gefährliche Region für Segelschiffe auf dem Seeweg nach Indien. Kapstadt war die erste Stadtgründung der südafrikanischen Kolonialzeit; deshalb wird es gelegentlich als „Mutterstadt“ (afrikaans: Moederstad, englisch: Mother City) bezeichnet.

Die Kapregion - der zweite Teil unserer Reise

Das Gebiet, das heute als Kapstadt bekannt ist, war ursprünglich von den San und Khoikhoi besiedelt - ein Typ von "Buschmänner" wie man sie von Namibia kennt. 
Im Jahre 1652 ging der Niederländer Jan van Riebeeck in der Tafelbucht an Land und gründete dort eine Versorgungsstation für die Handelsschiffe der Niederländischen Ostindien-Kompanie (Vereenigde Oost-Indische Compagnie - VOC) auf dem Seeweg nach Indien. Der Ort war gewählt worden, weil sich eine geschützte Bucht als natürlicher Hafen anbot. Die Niederländer vertrieben die Ureinwohner, die bisher das Gebiet besiedelt hatten, und erbauten umgehend zu ihrem eigenen Schutz das Fort de Goede Hoop (heute Castle of Good Hope).

Weil sich die Ureinwohner weigerten, mit den Eroberern Handel zu treiben und für sie zu arbeiten, importierte die Handelsgesellschaft (VOC) Menschen aus ihren anderen Handelsgebieten in Madagaskar, Indien, Malaysia und Indonesien, um sie als Sklaven zu halten. Da nicht nur ein Mangel an Arbeitskräften, sondern auch an Frauen in der noch jungen Kolonie herrschte, wurden die Sklavinnen in doppelter Hinsicht ausgebeutet: für Arbeit und sexuelle Beziehungen. Die daraus resultierende Durchmischung von Europäern, Sklaven und den afrikanischen Ureinwohnern ist der Ursprung der heutigen farbigen Bevölkerungsschicht (Cape Coloureds).

Geschichte

Während der 150-jährigen niederländischen Herrschaft wuchs die Siedlung zu einem bedeutenden Hafen heran. Der Hafen Kapstadt wurde auch die Taverne des Meeres genannt, da er Rast und Aufenthalt für die vielen Schiffe bot, die zwischen Europa und Asien verkehrten. Als die VOC (Vereenigde Oostindische Compagnie) am Ende des 18. Jahrhunderts nahezu bankrott war, wurde die Stadt eine leichte Beute für britische Imperialisten, die ihr Einflussgebiet in dieser Region erweitern wollten. Nach der Niederlage der Niederländer gegen die Briten im Jahr 1806 am Bloubergstrand, etwa 25 Kilometer nördlich von Kapstadt gelegen, wurde die Kolonie am 13. August 1814 zur Britischen Kronkolonie erklärt und die Sklaverei abgeschafft. Die Entdeckung und der erstmalige Abbau von Diamanten und Gold auf dem Highveld im Inneren des Landes in den Jahren zwischen 1869 und 1890 veränderte Kapstadt sehr schnell. Die Stadt war nun nicht mehr die einzige und dominierende Großstadt der Kolonie, erlangte aber als größter Hafen des Landes Reichtum und Wohlstand, während sich immer mehr Industriebetriebe in der Stadt ansiedelten. Zu dieser Zeit erwirtschaftete der damals in Kapstadt lebende Premierminister der Kapkolonie, Cecil Rhodes, große Profite mit seinem Konzern De Beers, noch heute der größte Diamantenförderer der Welt. Die Beulenpest im Jahr 1901 diente der damaligen Regierung der Kolonie als Vorwand, die Rassentrennung einzuführen. Die schwarze Bevölkerung wurde in zwei Gebiete abgeschoben, eines nahe den Docks am Hafen und das andere in Ndabeni an der Ostseite des Tafelbergs. So entstanden die ersten erzwungenen Siedlungen für die farbige Bevölkerung.

Wir haben 4 volle Tage in der Kapregion zur Verfügung, die wir möglichst gut nutzen wollen. Sabine - unsere Tourorganisatorin - hat für 3 Tage Touren im Vorfeld organisiert.

Siteseeing mit HoppOn-HoppOff Bus - 28.10.2025

Wir unternehmen am nächsten Tag nach der Ankunft in Kapstadt eine gemeinsame Tour mit dem HoppOn-HoppOff durch Kapstadt und rund um die Halbinsel der Kap mit Anlaufstellen Hout Bay und Camps Bay, um nur einige zu nennen, um später individuelle Erkundungen in der Stadt und Waterfront, das touristische Mekka von Kapstadt zu erkunden.

Die Strände laden zum Baden ein - bei wunderbaren blauen Himmel und herausragenden Panorama lädt der Atlantik quasi zum Baden ein - das Wasser mit 8°C ist zum Baden etwas "gewöhnungsbedüftig"...aber Unentwegte baden mit Neoprenanzug ?...und der Tafelberg ruft.

Tino unser Münchner ist Golf spielen gegangen - Golf ist der traditionsreiche Sport in Südafrika.

camps bay direkt am atlantik
Ein schöner Vorort von Kapstadt - teure Wohngegend - Bäume sind vom vielen & starken Wind schief gewachsen.

Hout Bay - Besuch der Robbeninsel (Duiker Island) - 28.10.2025

Wir haben unsere Tour unterbrochen und sind in Hout Bay am Hafen ausgestiegen. Dort sind wir mit einem Boot - ca. 2 km bei etwas rauher See zur Robbeninsel (nicht zu verwechseln mit "Robben Island"), gefahren.

Duiker Island oder auf Afrikaans Duikereiland (Wortbedeutung Taucherinsel), mit der Namensvariante Seal Island (Wortbedeutung Robbeninsel), ist eine kleine felsige Insel westlich der Hout Bay bei Kapstadt, Südafrika. Sie liegt nahe dem Ort Hout Bay innerhalb der Metropolgemeinde Kapstadt. Die Insel misst 95 mal 77 Meter in der Fläche, und ist für seine Fauna (Vögel und Seebären) bekannt, und wird deshalb häufig von Touristen und Fotografen mit Booten via Mariner’s Wharf im Hafen Hout Bay besucht.

Dem einen oder anderen ist vielleicht etwas übel geworden ... es hat ordentlich geschaukelt. Eine super Erfahrung, die Robben so hautnah zu erleben - sie schützen sich vor dem Weissen Hai und bringen ihre Jungen hier zur Welt.

Geführte Tour zu Wein Farmen (Franshoek-Tour) - 29.10.2025

Das Touristenzentrum Kapstadt bietet verschiedene Touren zur Weinprobe an. Wir haben am 2. Tag die Franshoek-WineTour gewählt. Mit einem sehr komfortablen Bus sind wir früh morgens ca. 1 Std lang ausserhalb von Kapstadt nach Franshoek gefahren. Franshoek ist eine "traditionreiche Weinhochburg hugenotischen Ursprungs" - neben vielen anderen auch. Alles bestens organisiert, haben wir an einem "Verteiler Hub" den Transport von Bus auf eine "Strassenbahn - oder besser Bahn auf Strasse" gewechselt und dabei verschiedene Weingüter zur Weinprobe angefahren - vor dem Mittag ging's los mit dem Alkohol ... und nicht wenig. Zwischendrin gab es immer etwas zu essen, je nach Geschmack. Ein ausgiebiger Weinprobetag mit vielen Weinen verschiedenster Sorten. Unser Sohn Andreas hat an diesem Tag lieber einen Golf Kurs gemacht - Golf wird in Südafrika ganz gross geschrieben. 

wein bis zum abwinken
Eine Weintour ist absolut empfehlenswert - wer gern Wein trinkt, ist hier bestens aufgehoben.

Ausflug mit Bus und Fahrer rund um die Kap Halbinsel - 30.10.2025

Am 3. Tag rasten wir nicht - wir haben einen Bus mit Fahrer für den ganzen Tag gemietet, der uns vom Hotel abgeholt und uns während der Fahrt mit lokaler Information versorgt hat. Zuerst sind wir zu den Pinguinen gefahren, dann weiter zum Kap der guten Hoffnung und zurück über HoutBay, CampsBay und GreenPoint zum Hotel.

pinguine in der false bay
False Bay gibt Schutz der Meerestiere vor Haien

Zum Kap der guten Hoffnung (Naturreservat) wird Eintritt verlangt - wir haben mehr Eintritt als Geld für die ganze Busfahrt bezahlt - der Eintritt für internationale Gäste ist ca. 4x mehr als für Einheimische - satte 515 R / Person = ca. 25€ ...wirklich viel.

Cape Point (Kap der guten Hoffnung) ist nicht der südlichste Punkt Afrika's - das ist Cape Agulhas, ca. 200 km östlich gelegen. Man ist sich uneinig, ob die beiden Ozeane, der indische Ozean und der Atlantik, sich am Kap Agulhas oder am Kap der guten Hoffnung treffen.

das kap der guten hoffnung (Cape Point)
Cape Point - Hoffnung auf guten Wind für die Segelschiffe

Individueller Tag für alle in Kapstadt und Umgebung 31.10.2025

Jeder hat sein eigenes Programm verfolgt - zum Tafelberg, Waterfront, Malay Wohngebiet, Stadtkern, etc... Abends haben wir uns wieder zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen gefunden.

kapstadt und sein malay-Viertel
Bunt mit asiatischen und muslemischen Ambiente

Leider kam ein Wetterumschwung mit Wind, sodass eine Seilbahnfahrt zum Tafelberg nicht mehr möglich war - einige von uns hatten Mühe wieder vom Berg mit der Seilbahn herunter zu kommen. 

Der Tafelberg hat sich die "Haube" aufgesetzt.

Ich bin mit Sabine zum Tafelberg (Talstation) und Camps Bay gefahren. Nochmals alles "Revue passieren" lassen - besonders die Waterfront mit ihrem Einkaufszentrum angeschaut und sonst den Tag ruhig verbracht.

waterfront - das touristen mekka
Die Waterfront am Hafen die absolute Touristenmeile

Der Abreisetag für die meisten Reiseteilnehmer - 01.11.2025

Die Münchner und Wiener reisen am frühen Nachmittag ab. Andreas erst am Abend, Lisa&Daniel einen Tag später am 2.11. und Sabine und ich bleiben noch 10 Tage. 

Nachdem alle aus dem Hotel abgereist sind, haben wir uns ein Auto gemietet und die "Gegend" erkundet.

westküste - mit tafelberg
Die Westküste, Traumstrände, kaltes Wasser

Unsere ehemaliges Haus in Kapstadt - 01.11.2025

Wir nutzen die Zeit mit unserer "Jungmannschaft" noch ein paar "Ankerpunkte" zu besuchen, wo wir viele Jahre unseres Lebens verbracht haben, die Jungs aufgewachsen und Andreas geboren ist. Wir zeigen die Westküste und unser Haus, da wo unsere Jungs ihre ersten Tage des Lebens verbracht haben, 32 Skaamrosie Street in Bellville, in den nördlichen Suburbs. Ein ruhiges, mit Raum und Platz versehenes Wohnhaus - heute hat es sich schon etwas verändert - wir hatten noch keine Mauer entlang der Strasse - hinten schon. 

Das "Gebäude* Garage, mit Platz für 4 Autos ist ausgebaut worden - so sieht es jedenfalls aus.

32 skaamrosie street
Unsere ehemalige Residenz, 7 Jahre haben wir hier gelebt und die Jungs sind hier aufgewachsen

Sabine & Ich verbringen noch 10 Tage in gewohnter Umgebung

Lisa&Daniel haben noch eine Nacht mit uns bei Freunden in Somerset West verbracht und den nahe gelegenen Park besucht. Wir haben sie am nächsten Tag zum Flughafen Kapstadt gebracht.

stellenbosch ausflug in den nahe gelegenen park
Zusammen mit Lisa, Daniel, Helene, Roland, Sabine und ich laufen ein paar Meter durch den nahen Park

Alltägliche Unternehmungen mit ihnen, z.B. wandern mit ihren Freunden in Hermanus und durch den Park in Somerset West laufen waren Teil unserer gemeinsamen Aktivitäten. Die meisten Tage haben Sabine und ich in der Umgebung und mit unseren Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen von Sabine, sowie die Weingebiete um Stellenbosch und ein Wochenende an der Westküste in Yzerfontein, verbracht. 
Ein Phänomen ist uns in Yzerfontein widerfahren - am nächsten Tag kam abends plötzlich der Nebel vom Meer herein und löste sich am nächsten Tag nach dem Mittag wieder auf. Interessant der Temperatureffekt bzw. Temperaturdifferenz zwischen Meer und Land. Wir haben entspannt nach den vielen Eindrücken und den wechselnden Regionen. Wir sind nochmals durch Bereiche gefahren, die wir oft mit den Kindern an den Wochenenden besucht haben.

Hermanus

Stellenbosch

Yzerfontein

Somerset West

männlein - hut verloren
Die Skulptur hat seinen Hut in den letzten Jahren verloren.

freunde in stellenbosch
"Alte" Freunde seit langem wieder getroffen

in somerset west
Sehr gute Freunde in Somerset West

Haus der Freunde & Lisa&Daniel
Unser Ausflug mit unseren besten Freunden & Lisa mit Daniel

Yzerfontein wochenende
In Yzerfontein, ca. 100 km nördlich von Kapstadt, verbrachten wir ein ruhiges entspanntes Wochenende.

Wir reisen mit guten Erinnerungen am 11. November 2025 aus Kapstadt  zurück in die Schweiz.

Wir haben 25 Tage in Südafrika verbracht (17.10. - 12.11.2025).

Unsere Reise nach Südafrika führte uns Ende Oktober dieses Jahres, mit gemieteten Bussen, von Pretoria zum Krügerpark und weiter entlang der Ostküste bis nach Durban. Dann mit einem Inlandsflug von Durban nach Kapstadt. Während dieser Zeit hatten wir die Gelegenheit, das Land intensiv zu erleben und vielfältige Eindrücke zu sammeln – von eindrucksvollen Landschaften über lebendige Städte bis hin zu zahlreichen Begegnungen, die uns nachhaltig in Erinnerung bleiben werden.

Besonders interessant war es, die gesellschaftliche Entwicklung seit unserem letzten Besuch im Jahr 2014 zu beobachten. Im Vergleich zu damals haben wir den Eindruck, dass sich eine selbstbewusste, engagierte und gut organisierte junge Generation innerhalb der schwarzen Bevölkerung herausgebildet hat. Veränderungen, die vor über zehn Jahren nur vereinzelt wahrnehmbar waren, erscheinen heute deutlich sichtbarer. Offenbar haben gesellschaftliche Weichenstellungen und die vergangene Zeit hier ihre Wirkung entfaltet. Vor allem im touristischen Bereich konnten wir viele positive Entwicklungen feststellen.

Gleichzeitig bleibt die gesellschaftliche Realität des Landes vielschichtig. Die Kriminalitätsrate ist nach wie vor ein präsentes Thema. In touristischen Regionen – insbesondere rund um Kapstadt – ist jedoch viel Sicherheitspersonal im Einsatz. Während der gesamten Reise waren wir aufmerksam unterwegs und haben ausschliesslich positive Erfahrungen gemacht.

In Gesprächen mit europäischen Bekannten vor Ort zeigte sich dennoch eine gewisse Zurückhaltung und Ernüchterung im Blick auf die aktuelle Situation. Viele schildern ihren Alltag als herausfordernd und blicken eher resigniert in die Zukunft. Gleichzeitig ist erkennbar, dass staatliche Fördermassnahmen stark auf die historisch benachteiligte Bevölkerungsmehrheit ausgerichtet sind. Dies führt dazu, dass der Arbeitsmarkt für andere Bevölkerungsgruppen, insbesondere im öffentlichen Bereich, deutlich eingeschränkter ist. Für viele Menschen hat sich die finanzielle Situation in den letzten Jahren eher verschlechtert, mit wenigen Ausnahmen in spezialisierten Berufsfeldern wie dem Gesundheitswesen.

Diese Reise hat eindrücklich gezeigt, wie kontrastreich und komplex Südafrika ist: Ein Land von grosser Schönheit, spürbarer Dynamik und bemerkenswerter Entwicklung, zugleich aber auch mit tief verwurzelten gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir nehmen viele wertvolle Eindrücke, berührende Momente und nachdenkliche Erkenntnisse mit nach Hause – und die Gewissheit, dass Südafrika sich weiterhin im Wandel befindet.